Die Belzä Buabä

Historischer Hintergrund

Der Belzä Buä stellt eine Teufelsfigur dar, wie sie vielerorts historisch gewachsen ist. Auch in Donaueschingen wird im Jahre 1805 von alten Schreck- und Teufelslarven berichtet. So erließ das „Hochfürstliche Fürstenbergische Polizeyamt“ eine „Redoute-Ordnung“, die im Donaueschinger Wochenblatt vom 13. Februar 1805 veröffentlicht wurde. Unter Punkt 6 der Ordnung werden diese gräßlichen, schreckbaren Masken streng untersagt. Aufgrund des Verbots tragen die Belzä Buabä eine freundliche, verschmitzt grinsende Larve, der man den Schalk im Nacken schon ansieht.

 

Um den lustigen, freundlichen Charakter des Teufels zu unterstützen, wurde nach einem geeigneten Namen gesucht. Mann besann sich auf den alten Begriff „Belzebue“. Hinter dem Wort verbirgt sich eigentlich nur ein Junge, der sich vor der Arbeit drückt, woher sich auch der Spruch „Ich werd‘ dir schon den Belzebue austreiben“ ableiten lässt.

 

Um den historischen Hintergrund zu vertiefen, wurde dem Belzä Buabä der Alti Deifel zur Seite gestellt. Eine Einzelfigur, die diese gräßlich, schreckbare Maske darstellt, wie sie es vor der Verordnung gegeben haben muss.